Ryde - Sevel
Randmoräne durch Rücküberschiebung mit überprägten Landformen
Das Gebiet Ryde-Sevel erstreckt sich über eine Fläche von 5 x 5 km östlich von Struer zwischen den kleineren Ortschaften Vinderup, Ryde und Sevel. Es ist somit Teil der Moränenlandschaft, die den nördlichen Teil des Geoparks bildet und durch die Gletscherüberschiebung und das anschließende Abschmelzen der Hauptüberschiebung entstanden ist.
Die Fundstelle trägt dazu bei, die Vielfalt der überprägten Landschaftsformen auf den Randmoränenreihen nach Überschiebungen zu veranschaulichen. Der Vergleich dieser Fundstelle mit der anderen großen Randmoräne der Region ( Nr. Lem – Nr. Nissum – Kamstrup ) ermöglicht einen aufschlussreichen Einblick in die große Bandbreite der Landschaftsbildung durch Schmelzprozesse nach der Entstehung einer Randmoräne.
Südlich des Bergrückens fällt das Gelände zur Hauptsiedlungslinie ( Salshøj – Sønderhede ) ab. Im Osten und Westen wird das Gebiet von den Tunneltälern Hellegård Tunneldal bzw. Stubbergård Sø – Søndersø begrenzt.

