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Stubbergård-See - Flynder-See

Tunneltal. Schmelzwassertal mit toten Eislöchern.
Helm Heath

In der dänischen Landschaft finden sich fast überall Beispiele für komplexe Landschaftsformen, die durch mindestens zwei Gletscherüberquerungen entstanden sind.

Stubbergård Sø – Flyndersø ist ein sehr lehrreiches Beispiel für die Verschmelzung zweier Landschaften und zugleich ein Ort, der die Tunneltäler des Geoparks veranschaulicht. Das Gebiet umfasst eine weitläufige, flache Landschaft östlich der Venø-Bucht, die von langgestreckten Seen sowie zahlreichen kleinen Seen und Mooren geprägt ist.

Die Heide spielt eine wichtige Rolle im Selbstverständnis der Einheimischen, und die Todeslöcher in Hjelm Hede haben viele lokale Legenden sowie eine Szene in einer Geschichte eines der bedeutendsten dänischen Autoren inspiriert: Jeppe Aakjær (1866-1930), der ein wichtiger Vermittler der harten Lebensbedingungen in dieser Gegend war.

Stubbergaardso_Flynderso.jpg

Der Dünensand ruht teils auf glazialen Ablagerungen, teils auf angehobenem Meeresboden. Die glazialen Ablagerungen sind im Kliffprofil an der westlichen Grenze des Gebiets bei Græm Klint zu erkennen, wo deutlich sichtbar ist, dass die glazialen Schichten von mächtigen Flugsandablagerungen bedeckt sind.

Die Küstendünen befinden sich in einem Küstenabschnitt, der Erosion unterliegt, und an mehreren Stellen entlang der Westküste gibt es aktive Dünen mit freiliegenden Sandoberflächen.

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