Lomborg - Bonnet - Heldum
Kleine, hügelige Moränenlandschaft mit Toteis und Randmoräne, die durch den erneuten Vorstoß des Hauptüberschiebungsgletschers entstanden ist.
Die Fundstelle liegt unmittelbar nördlich der Hauptrückhaltelinie, die die Ausdehnung der Hauptüberschiebung am Ende der letzten Eiszeit anzeigt, wie sie an der Fundstelle Lomborg beschrieben wird.
Das Gebiet Lomborg – Bonnet – Heldum ist ein gutes Beispiel für eine kleine, hügelige und zerklüftete Toteislandschaft, die sich während der Gletscherschmelze auf einer Moränenoberfläche bildete und durch eine Überschiebung eine Randmoräne aufweist. Die Moränenlandschaft unmittelbar hinter der Hauptwohnlinie bei Lomborg – Bonnet – Heldum ist leicht hügelig mit unebenen Senken und Hügelkuppen und einem Relief von 5–10 Metern.
Der Abstand zwischen den Senken variiert, liegt aber typischerweise zwischen 100 und 500 Metern. Beispielsweise befinden sich in der südwestlichen Ecke des Gebiets fünf kleine, wassergefüllte Senken innerhalb von nur 500 Metern. Der Boden besteht überwiegend aus Moränenlehm, während im östlichen Teil vor allem kleinere Gebiete mit Schmelzwassersand und Schmelzwasserlehm vorkommen. Viele der kleinen Senken sind heute trocken, was hauptsächlich auf künstliche Entwässerung für landwirtschaftliche Zwecke zurückzuführen ist.
Ältere Karten zeigen, dass viele der Senken früher mit Wasser gefüllt waren, was auch daran erkennbar ist, dass sich am Grund dieser Senken häufig Torf findet. Der Torf entsteht in einem kleinen Moor mit Pflanzenbewuchs.

