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Hygum Hill

Der Hygum-Hügel ist eigentlich ein ehemaliger Wasserturm in einem Gebiet, das auch 36 Grabhügel und die Überreste einer deutschen Befestigungsanlage aus dem Zweiten Weltkrieg enthält.

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Wassertürme, Grabhügel und Befestigungsanlagen

Hygum Bakke erstreckt sich über ein Gebiet von etwa 1 km² und umfasst 36 Grabhügel aus der Jungsteinzeit bis zum Beginn der Bronzezeit. Der höchste dieser Hügel liegt 57 m über dem Meeresspiegel. Hygum war auch der Name der örtlichen Gemeinde und bedeutet „Siedlung an den Hügeln“. Der älteste der südlich von Hygum Bakke gelegenen Grabhügel diente als Warnhügel, von dem aus man die Gegend mit einem Feuer vor Gefahren warnen konnte. Von Hygum Bakke aus bietet sich ein fantastischer Blick über die Landschaft bis hin zur Nordsee, Harboøre Tange und Nissum Bredning.

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Die Aussicht bietet zudem die Möglichkeit, bedeutende kulturhistorische und geologische Merkmale der umliegenden Landschaft zu vermitteln, darunter den arktischen Ozeanhang und die ehemalige Mündung des Limfjords in die Nordsee über Veserne und Ferring Sø. Ein Meilenstein aus dem 18. Jahrhundert am Fuße des Hügels belegt, dass ein Teil der alten Straße von Lemvig nach Thisted westlich von Nissum Bredning verlief, bis das Meer 1825 Aggertangen durchbrach. Der Straßenverlauf ist von Karten des 17. und 18. Jahrhunderts bekannt und vermutlich noch älter. Hygum Bakke selbst ist teilweise ein künstlicher Hügel, der bis etwa 2010 als natürlich wirkender „Wasserturm“ für Thyborøn, Harboøre und die Umgebung diente. Heute befindet sich auf 43 Metern Höhe, etwa 200 Meter nördlich von Hygum Bakke, ein neues unterirdisches Wasserreservoir.

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Während des Zweiten Weltkriegs nutzte die deutsche Wehrmacht das Gebiet unter dem Namen „Höhe 57“. Es war stark befestigt mit Bunkern, Minenfeldern und einem Panzergraben. Ursprünglich planten die Deutschen, die zahlreichen Grabhügel als Versteck und Tarnung für die Befestigungen zu nutzen, doch einer der örtlichen Landbesitzer konnte sie von diesen Plänen abbringen. Die verschiedenen Bunker wurden jedoch in und um aufgeschüttete Hügel und in unmittelbarer Nähe der bestehenden Schutzwälle errichtet.

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Zusammenarbeit mit dem Geopark Westjütland

Hygum Bakke und seine unmittelbare Umgebung gehören Lemvig Vand og Spildevand, und in Zusammenarbeit mit dem Geoparken werden vor Ort Informationen über die Kulturgeschichte und die Wasserversorgung der Region erstellt.

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