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Gründungskirche

Die Fousing-Kirche wurde um 1200 im spätgotischen Stil erbaut und später um mehrere Anbauten erweitert. Es handelt sich um eine Quadersteinkirche mit einer interessanten geologischen Geschichte, da viele große Blöcke des Gesteins Rhombusporphyr verwendet wurden, die mit dem Eis aus Norwegen hierher gelangten.

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Gebäudestile

Die Kirche von Fousing ist eine romanische Kirche mit spätgotischen Anbauten einer Vorhalle (um 1500) und eines Turms (um 1550). Sie wurde in zwei Bauphasen errichtet. Die erste Phase, der Chor und die ersten drei Meter des Kirchenschiffs, besteht aus Quadersteinen, während in der zweiten Phase an der Südseite Quadersteine und an der Nordseite rohe Feldsteine verwendet wurden. Von den ursprünglichen Fenstern sind nur noch die zugemauerten Ost- und Nordfenster des Chors erhalten. Das Nordfenster wurde 2005 mit einem Glasmosaik wieder geöffnet (siehe Abbildung oben). Die Kirche von Fousing ist dadurch gekennzeichnet, dass sie von einer Pfarrei mit begrenzten finanziellen Mitteln getragen wurde, was sich in der zusammengesetzten Bauweise und späteren Berichten über Verfall und Reparaturen widerspiegelt. Während der zweiten Bauphase standen nicht überall Quadersteine zur Verfügung, wie auf der Abbildung unten zu sehen ist .

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Gebäudestile

Die Kirche von Fousing ist eine romanische Kirche mit spätgotischen Anbauten einer Vorhalle (um 1500) und eines Turms (um 1550). Sie wurde in zwei Bauphasen errichtet. Die erste Phase, der Chor und die ersten drei Meter des Kirchenschiffs, besteht aus Quadersteinen, während in der zweiten Phase an der Südseite Quadersteine und an der Nordseite rohe Feldsteine verwendet wurden. Von den ursprünglichen Fenstern sind nur noch die zugemauerten Ost- und Nordfenster des Chors erhalten. Das Nordfenster wurde 2005 mit einem Glasmosaik wieder geöffnet (siehe Abbildung oben). Die Kirche von Fousing ist dadurch gekennzeichnet, dass sie von einer Pfarrei mit begrenzten finanziellen Mitteln erbaut wurde, was sich in der zusammengesetzten Bauweise und späteren Berichten über Verfall und Reparaturen widerspiegelt. Während der zweiten Bauphase standen nicht überall Quadersteine zur Verfügung, wie auf der Abbildung unten zu sehen ist.

Lage der Pfarrei

Es handelt sich um eine relativ kleine Gemeinde, deren westlichstes Viertel aus sandiger Heidefläche (dem Schmelzwasserkegel des Kilen), der mittlere Teil aus einer sandigen Hügelinsel und nur das östlichste Viertel aus Moränenboden besteht. Die Lage der Kirche und der Höfe auf den sandigen Schmelzwasserböden mag überraschen, doch die reichen Weide- und Heugewinnungsmöglichkeiten der umliegenden Flusstäler liefern die Erklärung.

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Steine sammeln und Blöcke zuschneiden

Überall in der Landschaft lagen große Mengen Steine aller Größen, die das Eis nach der letzten Eiszeit und hier in Westjütland nach der vorherigen Eiszeit auf den Hügelinseln zurückgelassen hatte. Die Felder waren von Steinen befreit worden, doch lagen diese in Haufen oder Wällen um die Felder herum. Ansonsten war die Landschaft dicht mit Steinen übersät. In der Nähe der Baustelle wurden umfangreiche Sammelarbeiten durchgeführt, um Steine für die 1000 bis 2000 geplanten Blöcke zu finden. Dafür benötigte man unbearbeitete Feldsteine bestimmter Größe für die Innenwand sowie viele kleinere Steine, die zusammen mit dem Abfall vom Blockzuschnitt mit Mörtel vermischt wurden, um die Kastenwand zu füllen. Die zugeschnittenen Blöcke weisen auf der Rückseite die natürliche Rundung der Steine auf.

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Die Arbeiten am Kirchengebäude

Bei einer Mauerstärke von über einem Meter mussten beträchtliche Mengen an Steinen zusammengetragen werden. Das Spalten der Felsblöcke und das Zerteilen in Blöcke wurden vermutlich von deutschen Steinmetzen ausgeführt, die ihr Handwerk beherrschten. Insbesondere das Spalten der großen Steine erforderte Wissen und Erfahrung. Spuren ihrer Arbeit sind auch an den Blöcken und nicht zuletzt an den Friedhofswällen zu erkennen. Wie das Bild zeigt, verlief das Spalten nicht immer reibungslos.

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Der seltene Rhombusporphyr

Geologisch ist die Kirche von Fousing besonders interessant, da ihr Mauerwerk ungewöhnlich viele und große Blöcke des Gesteinstyps Rhombenporphyr enthält. Dieser war offenbar spröder als Larvikite und wurde daher während des Transports von Norwegen hierher stärker beschädigt. Große Blöcke sind äußerst selten und kommen in Kirchen – bis auf wenige Ausnahmen – nicht vor. Die Kirche von Fousing stellt hier eine bemerkenswerte Rarität dar, da sich in ihrem Mauerwerk über 40, teils recht große Rhombenporphyrblöcke befinden. Nicht weniger interessant ist jedoch, dass auch die beiden benachbarten Kirchen, die östlich von Fousing gelegenen Kirchen von Ølby und Gimsing, Rhombenporphyrblöcke enthalten, wenn auch nur halb so viele und halb so große. Das norwegische Eis aus dem Oslofjord hat diese Region auf besondere Weise mit diesem Gestein versorgt.

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