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Rahmen

Südlich von Lemvig und in der Nähe der Nordsee liegt Rammedige, ein Wehrwall aus der Eisenzeit, der wahrscheinlich in der Zeit zwischen 100 und 400 n. Chr., der römischen Eisenzeit, erbaut wurde.

Foto von Rammede

Verteidigungsanlagen der Eisenzeit

Der bis zu 4 m breite und 2 m hohe Wall verlief in Nord-Süd-Richtung und wies an seiner Ostseite einen breiten und tiefen Graben auf. Ursprünglich war der Wall 2–2,5 km lang, heute sind jedoch nur noch etwa 1650 m erhalten. Dieser Abschnitt steht unter Denkmalschutz.

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Schutz vor Feinden aus dem Osten

Der Wehrwall umschloss das Gebiet zwischen zwei Feuchtmooren, und im Osten befanden sich ein Graben und weitere Verteidigungsanlagen. Wall, Graben und Moore schnitten gemeinsam Fremde von einem großen Landstrich ab, der sich vom Wall bis zur Nordsee erstreckte. Hinter dem schützenden Wall konnten die Bewohner der Gegend in Frieden vor den Feinden vom Festland leben.

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Grabhügel bei Rammedige

Die zahlreichen Grabhügel westlich von Rammedige, ursprünglich 60 an der Zahl, gehören zum Oldtidsvejens højreker. Dieser war vermutlich noch in Gebrauch, als Rammedige viel später darüber errichtet wurde. So blockierte der Wall auch die Straße. Bei einer Ausgrabung des Holstebro Museums im Jahr 2002 wurden entlang der Ostseite des Burggrabens in einem Gürtel Spuren mehrerer Reihen gegrabener Rundlöcher entdeckt. Ähnliche Funde wurden auch andernorts in Dänemark gemacht, hier jedoch erstmals im Zusammenhang mit einem Wall. Die Bedeutung des Lochgürtels ist unklar, doch ist es sehr wahrscheinlich, dass er Teil der Verteidigungsanlagen war.

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Wiederaufbau

Im Jahr 2011 wurde der Wall mit dem Graben in voller Größe und auf einer Länge von 30 Metern rekonstruiert. Gleichzeitig wurde die ansonsten ausgegrabene Fortsetzung des Deichs nach Norden mit einer Reihe von Pfosten markiert. Am rekonstruierten Deich befinden sich ein Parkplatz und Informationstafeln. Der Deich ist nationales Kulturerbe.

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Die Verbindung zum Geopark

Rammedige wird eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf einer zukünftigen Abenteuerroute entlang der Alten Straße sein. Darüber hinaus findet jeden Sommer ein Wikingermarkt statt, der von einer großen Gruppe Freiwilliger mit Unterstützung der Gemeinde Lemvig organisiert wird. Der Geopark wird dies durch seine Teilnahme am Markt und durch die Bereitstellung von Informationsmaterial über die Stätte unterstützen.

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