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Marine Natura 2000-Gebiete in der Nordsee

Die drei Gebiete bestehen aus Sandbänken und Felsriffen, die sich vom Meeresboden der Nordsee erheben. Sie bedürfen noch einer detaillierteren Beschreibung und sind daher sowohl für die Erfassung als auch für die Forschung von Interesse. Darüber hinaus sind sie aus meeresarchäologischer Sicht relevant.

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Allen drei Gebieten gemeinsam ist, dass derzeit noch eine Studie durchgeführt wird, um das Vorkommen von Lebensraumtypen und Arten sowie deren Entwicklung zu beschreiben.

N46: Natura-2000-Gebiet-Nr. 219: Sandbänke vor Thyborøn

Das Gebiet wurde als Lebensraumschutzgebiet ausgewiesen und liegt in der Nordsee, etwa 10 km westlich der Mündung des Limfjords. Es umfasst eine Fläche von gut 63 km². Das Schutzgebiet dient dem Schutz des marinen Lebensraumtyps „Sandbänke mit flacher, dauerhafter Meerwasserbedeckung“, von denen sich 3–4 in dem Gebiet befinden. Die Sandbänke liegen in einer Wassertiefe von etwa 16–20 Metern und weisen Abschnitte mit tonigem Sediment auf.

N47: Natura-2000-Gebiet-Nr. 220: Sandbänke vor Thorsminde

Das Gebiet wurde als Lebensraum ausgewiesen und liegt in der Nordsee, knapp 2 km westlich des Nissumfjords. Es umfasst eine Fläche von knapp 64 km². Die Ausweisung erfolgte ausschließlich aufgrund des marinen Lebensraumtyps „Sandbänke mit flacher, geschlossener Meerwasserbedeckung“. Das Gebiet besteht aus mehreren einzelnen Sandbänken in einer Wassertiefe von etwa 10–20 Metern. Die Sandbänke bedecken eine Fläche von etwa 20 km².

N48: Natura 2000-Gebiet Nr. 247: Thyborøn Stenvolde

Thyborøn Stenvolde ist ein 2010 ausgewiesenes Habitatgebiet, das etwa 20 km westlich von Thyborøn liegt und sich durch markante, steile und artenreiche Steinriffe auszeichnet. Die Wassertiefe variiert zwischen 25 und 40 Metern, wobei die Steinriffe in flacheren Bereichen von etwa 21 bis 24 Metern Tiefe liegen. Die Riffe weisen zahlreiche Felsspitzen auf, die sich vom Meeresboden erheben und eine Höhe von bis zu 8 Metern erreichen können. Das Gebiet ist zudem stark vom Wellengang betroffen, und sandige Bereiche mit deutlich erkennbaren Wellenkämmen sind gut sichtbar. Die Gesamtfläche des Gebiets beträgt etwa 78 km².

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