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Aa-Mølle bei Remmerstrand

Das Natura-2000-Gebiet beherbergt eine besondere Dünenlandschaft von hohem Wert. In Verbindung mit der Husby Dune Plantation bietet das Gebiet zudem hervorragende Möglichkeiten für Naturerlebnisse und die Vermittlung von Kulturgeschichte und Natur.

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Die natürlichen Werte

Das Natura-2000-Gebiet Husby Klit erstreckt sich über 14 km entlang der Westküste Jütlands zwischen dem Nissumfjord im Norden und dem Vest-Stadilfjord im Süden und umfasst eine Fläche von 493 ha, wovon 192 ha in Staatsbesitz sind. Etwa die Hälfte des Natura-2000-Gebiets liegt im Geopark Vestjylland. Husby Klit ist eine windgeformte Landschaft auf angehobenem Meeresboden und präsentiert sich als langgestreckter, dynamischer Küstendünengürtel (siehe Geotope Nr. 27 und 33). Die Dünen unterliegen stellenweise natürlichen Veränderungen durch Erosion von Meer und Wind, die den freiliegenden Sand umlagern. Das Natura-2000-Gebiet, dessen Breite zwischen 1,2 km und 40 m variiert, zeichnet sich durch relativ große Flächen mit graugrünen Dünen und Dünenheiden aus. In weiten Teilen des Gebiets vermischen sich die verschiedenen Dünentypen. Es besteht ein ständiger Bedarf, Teile dieser Gebiete durch die Entfernung unerwünschten Bewuchses von Bergkiefern, Runzelrosen und Stern-Eibisch zu pflegen.

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Kommunikations- und Kulturgeschichte

Die Husby-Düne ist in kommunikativer und kulturhistorischer Hinsicht mit der Husby-Dünenpflanzung verbunden. Westjütland hatte seinen Waldbestand längst verloren, und Sandverwehungen wurden zu einem immer gravierenderen Problem. In den 1850er Jahren drohte die Kirche von Husby zunehmend im Sand versinken zu müssen. 1856 konnten vier ortsansässige Bauern vor König Friedrich VII. erscheinen, der daraufhin den Förster J.A.J. Drewsen nach Husby entsandte, um die Anpflanzung der Dünen zu leiten. Auch die Einwohner von Husby wurden zur Mithilfe aufgefordert. Die Husby-Dünenpflanzung wurde somit zu einem frühen Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen einer öffentlichen Behörde und lokalen Freiwilligen. Zunächst wurde Bergkiefer (Pinus mugo) angepflanzt, die so erfolgreich war, dass der König bei seinem Besuch im Jahr 1861 sehr erfreut war. In den folgenden Jahren wurden weitere Baumarten gepflanzt, sodass die Plantage heute sehr vielfältig ist.

Während des Zweiten Weltkriegs wurden in der Gegend mehrere Bunker errichtet, die Teil der Geschichte des Atlantikwalls entlang der gesamten Westküste sind. Die Husby Klitplantage gehört der Dänischen Naturschutzbehörde, die vier Wanderwege angelegt hat, von denen viele auch barrierefrei sind, sowie 16 km Reitwege. Es gibt Möglichkeiten zum Geocaching, und im südlichen Teil der Plantage wurde eine Orientierungslaufstrecke angelegt. Am nördlichen Ende befindet sich ein Waldspielplatz. Außerdem gibt es zwei Campingplätze mit Toiletten und Wasseranschluss.

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Zusammenarbeit mit dem Geopark Westjütland

Die Dänische Naturschutzbehörde ist an der Verwaltung des Geoparks Westjütland beteiligt und wirkt an dessen Entwicklung mit. Husby Klit und die Klitplantage sind wichtige Besucherattraktionen im Geopark. In Zusammenarbeit mit der Dänischen Naturschutzbehörde, der Abteilung für Wirtschaft und Tourismus in Holstebro und dem Nissum Fjord Netzwerk wird 2017 ein neuer Wanderweg in der Region angelegt, der nach dem deutschen Prämium-Routen-System zertifiziert wird, welches vom Deutschen Wanderinstitut unterstützt wird.

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